Leder ist eine Tierhaut, die durch Gerbung haltbar gemacht wird. Bei der Gerbung wird die Lederhaut von Gerbstoffen pflanzlicher, mineralischer, synthetischer oder öliger Art durchdrungen und der Großteil des vorhandenen Wassers in der Tierhaut durch die jeweiligen Gerbstoffe ersetzt. So wird die gegerbte Tierhaut Temperatur- und Fäulnisbeständig und erhält dennoch ihre ursprüngliche Weichheit. Nach dem Gerbverfahren ist dann aus der Tierhaut Leder geworden. Dies ist jetzt fast undurchlässig für Wasser, aber trotzdem noch atmungsaktiv. Es ist zudem bestens für Allergiker geeignet, da es sich einfach und schnell reinigen lässt.
Rindsleder ist das am weitesten verbreitete Leder in der Möbelindustrie. Die Narbung des Leders ist eher markant, es ist sehr strapazierfähig und daher vielfältig einsetzbar.
Bei dieser Lederart wird die natürliche Narbenbildung des Leders mit einer dünnen Farbschicht überzogen, die Strukturunregelmäßigkeiten ausgleicht und gleichzeitig das Leder schützt.
Diese Lederart, auch PU-Leder genannt, ist ein Leder oder Kunstleder mit glänzender Oberfläche und Antikoptik. Die Beschichtung der Oberfläche ist meist aus 100% Polyurethan.
Diese Lederart entsteht, wenn die Gesamtfläche einer dicken Tierhaut in mehrere Schichten zerlegt wird. Beim Spalten entstehen meist 2, manchmal auch 3, verwertbare Schichten. Die untere Schicht, der Fleischspalt, ist die Schicht mit der geringsten Qualität, darauf folgt die mittlere Schicht, der Kernspalt und diese wiederum ist von einer geringeren Qualität als die oberste Schicht, der Narbenspalt.
Die Chromgerbung, auch Mineralgerbung oder Gerbung mit Mineralsalzen genannt, ist eines der am meisten benutzten Gerbverfahren weltweit, wobei mit Hilfe von Chrom-III-Salzen Tierhäute gegerbt werden. Der Gerbstoff macht lediglich zwischen 1,5% und 4% des Ledergewichts aus, im Gegensatz zu 20% bei pflanzlich gegerbtem Leder, was für ein geringes Gewicht und eine hohe Reißfestigkeit des Leders sorgt.
Die Lohgerberei, auch pflanzliche Gerberei oder vegetabile Gerbung genannt, ist die Gerbung mit Pflanzenstoffen, wie Blättern, Rinden, Hölzern und Früchten. Bei dieser Methode macht der Gerbstoff bis zu 20% des Gewichts des gegerbten Leders aus und die Qualität der Tierhaut wird besonders zum Vorschein gebracht.
Die Farbe eines Leders ist abhängig vom Gerbverfahren. Es können entweder die Oberfläche oder aber der Querschnitt eingefärbt werden. Angewendeten Verfahren sind Bad-Färbung, Fass-Färbung, Bürst-Färbung und die Spritz-Färbung, wobei die Farbe per Hand aufgetragen wird.
Pigmentiertes Leder ist stark oberflächengeprägt und dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberfläche soviel Farbe aufgetragen wird, sodass die Natur des Leders, wie Haut, Poren und Oberflächenstruktur, vollkommen abgedeckt sind. So ist das Leder wesentlich resister gegenüber Wasser und Schmutz und sehr pflegeleicht.
Kunstleder ist relativ robust und widerstandsfähig und bedarf keiner besonderen Behandlung. Dies macht es zu einem sehr pflegeleichten Material. Man sollte Kunstleder aber dennoch regelmäßig abstauben und mindestens zweimal im Jahr tiefenreinigen. Zum Abstauben verwenden Sie bitte einen Fussel freien und trockenen bzw. nur leicht feuchten Lappen. Die Tiefenreinigung sollte alle 3 bis 6 Monate erfolgen, wobei besonders die Polyurethan-Schicht gereinigt und gepflegt werden muss. Dies tun Sie am besten mit den dafür vorgesehenen Produkten vom Fachmann.
Echtes Leder ist, im Gegensatz zu Kunstleder, sehr empfindlich. Um die Farbe und die Geschmeidigkeit des Leders zu erhalten, sollten Sie es vor Sonnen- und Wärmeeinstrahlung schützen. Da echtes Leder relativ offenporig ist, sollten Sie bei der Reinigung mit möglichst wenig Wasser arbeiten. Benutzen Sie lieber ein speziell für die Säuberung von Leder konzipiertes Reinigungsspray. Die Tiefenreinigung sollte ein- bis zweimal jährlich erfolgen und je nach Bedarf kann das Leder auch zwischenzeitlich mit einem leicht feuchten Gemsleder gereinigt werden.
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Kaltschaummatratzen werden, im Gegensatz zu Heißschaummatratzen, ausschließlich durch chemische Schäum-Verfahren hergestellt. Der Grundstoff dieser Matratzen ist in der Regel Polyurethan. Kaltschaummatratzen bieten eine sehr gute Körperanpassung und sind bei entsprechend qualitativer Ausführung lange bis sehr lange haltbar.
Mikrofaser ist eine Sammelbezeichnung für Fasern, deren Einzelfäden feiner als ein Denier sind. Sie ist außergewöhnlich formbeständig und zeichnet sich in erster Linie durch ihre sehr weiche Struktur aus. Durch die enge Webung ist die Mikrofaser nahezu resistent gegen Fusseln und weist eine hohe Scheuerfestigkeit auf.
Sicherheitsglas ist Glas, das solange erhitzt wird, bis es flüssig wird und dann ganz schnell und gleichmäßig wieder abgekühlt wird. Durch dieses Verfahren wird diese Glasart sehr resistent und bricht nur ganz selten.
Teakholz ist ein robustes, witterungsbeständiges und besonders resistentes Tropenholz mit einer charakteristischen Farbe von mittel- bis goldbraun. Die Struktur des Holzes ist stark ausgeprägt mit feinen, dunkelbraunen Streifen. Teakholz ist besonders gut für Möbel geeignet weil es sich auch bei wechselndem Klima nicht verformt und ein für Holz eher geringes Gewicht hat.
Mahagoniholz ist ein witterungsbeständiges, langlebiges und edles Tropenholz. Es kann in unterschiedlichen Farben, von rotbraun bis hellbraun, vorkommen und die Holzmaserung kann je nach Herkunft unterschiedlich sein. Mahagoniholz lässt sich leicht verarbeiten und verzieht sich nur sehr geringfügig. Aufgrund seines dekorativen Aussehens gilt Mahagoni als eines der schönsten Hölzer weltweit.
Nussbaumholz ist ein formstabiles und strapazierfähiges Edelholz mit einer eher breitflächigen und unregelmäßigen Maserung. Nussbaum kann farblich von rotbraun bis schwarzbraun variieren und sein Holz ist biegsam, beständig und formstabil.
Ein Furnier, meist in Verbindung mit Holz, aber auch mit Kunststoff, ist eine dünne Schicht die auf Möbeloberflächen geklebt wird um dem Möbel einen dekorativen Aspekt zu geben oder aber es zu schützen.
Zur Täglichen Reinigung sollte das Möbel mit einem trockenen Tuch abgewischt werden und für die regelmäßige Pflege, mindestens aber jedes halbe Jahr, sollten Sie Möbel-Öl, passend zur Holzart, auftragen und einarbeiten.
Die Reinigung von lackiertem Holz ist relativ einfach. Die Fläche wird mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch abgewischt und hinterher wieder trockengewischt. Für die Tiefenpflege empfehlen wir Möbelpolish, der sowohl reinigt als auch poliert.
Mikrofaser lässt sich am besten mit Mikrofaser, also einem Gemsleder, reinigen. Dazu genügt es, das Mikrofasertuch in heißem Wasser, ohne Reinigungsmittel, etwas feucht machen und über den Stoff zu reiben. Ansonsten lässt sich Mikrofaser auch sehr gut mit einem heißen Dampfreiniger säubern.